Zum Inhalt springen
Graue Drachen Logo

Graue Drachen

Aktuelles

Pfeil nach oben

An einem kalten aber sonnigen Freitag im Februar trafen sich 10 Phönixe am Groß-Karbener Bahnhof, um zu der diesjährigen Winter-Sippenfahrt aufzubrechen. Punkt 17 Uhr waren wir vollzählig und verteilten unseren Proviant auf die Rucksäcke, um dann mit der S-Bahn Richtung Kronberg zu starten. Zwei Tage wollten wir es uns in dem dortigen Heim des Stammes Schinderhannes gemütlich machen. In Kronberg angekommen, bedufte es noch eines 30-minütigen Fußmarsches, bis wir am Stadtrand das Stammesheim erreichten. Sobald das Feuer dort im Ofen brannte, verbreitete sich eine gemütliche Stimmung und wenig später hatten wir auch unser Essen fertig. Nach dem Abwasch verbrachten wir den Abend mit vielen Spielen und schliefen sehr gedrängt spät ein. Wer von uns gedacht hatte, dass er am nächsten Morgen ausschlafen konnte, wurde eines Besseren belehrt. Als Trost begann der Tag mit einem ausgedehnten Frühstück, bei welchem einigen von uns noch das späte Einschlafen anzusehen war. Nach dem Aufräumen und der Morgenwäsche erkundeten wir das Gelände bei Tageslicht. Viel Platz, für Zelte gab es zwar nicht, dafür aber einen dichten Wald an welchen sich eine sehr große Wiese anschloss. Zudem verfügte der Stamm über einen Strom- und Wasseranschluß, was das Leben doch ungemein erleichtert. Den Vormittag über nahmen wir die Pfadfinderregeln auseinander und versuchten Sinn und Zweck zu ergründen. Übereinstimmen mussten wir feststellen, dass die Regeln, nach denen wir leben wollen, eigentlich ganz einfach sind und uns das Leben in der Gemeinschaft erleichtern. Es wäre nur zu schön, wenn sich ein Teil davon auf die Schule übertragen ließe. Nach all der Theorie galt es für das Mittagessen Tatkraft zu zeigen. Vincent, Christian und Jan waren für das Zubereiten des Pizzateiges verantwortlich und das sah man ihnen auch bereits nach wenigen Minuten an. Mit Mehl gepudert, kneteten sie mit bloßen Händen die 5 Kg Teig. Masse war gefragt, denn wir erwarteten Besuch von den Kronberger Pfadfindern, die jeden Samstag ihre Gruppenstunde abhielten. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag, spielten Baseball und Schmuggler und vertilgten 15 Pizzableche, die Floh im Akkord nacheinander in den Ofen schob. Gut genährt verabschiedeten wir uns am Abend von unseren Gastgebern und machten uns auf den Weg zur Burg. Eigentlich war die Burg zu dieser Jahreszeit geschlossen, doch wir hatten uns dort mit einer Nacht- bzw. Taschenlampenführung „eingebucht“. Sehr erleichtert waren wir, als unser Guide zu Beginn versprach, uns mit den ganzen Jahreszahlen während der Führung weitestgehend zu verschonen. Mit Taschenlampen zogen wir nun durch die leere Burg und erfuhren eine sehr kurzweilige Führung, die wir nur weiterempfehlen können. Im Stammesheim wieder angekommen, wärmten wir uns schnell mit Tee und spielten, bis auch der Letzte freiwillig in seinen Schlafsack stieg. Am nächsten Morgen fiel das Frühstück leider nicht mehr so ausgiebig aus, da wir Packen und Aufräumen mussten. Wieder führte uns der Weg zur S-Bahn, die uns nach einmaligen Umsteigen nach Karben brachte. So schnell ging also wieder eine Fahrt vorbei. Wir freuen uns schon auf wärmere Temperaturen, wenn wir wieder mit dem Zelt unterwegs sein können. Eure Sippe Phönix

Profilbild von Flohgeschrieben von Floh

19. März 2017 um 18:39

Eigentlich wollten wir unsere erste Fahrt mit Ruhe angehen, doch der diesjährige Hajk direkt vor unserer Haustür im Taunus versprach für uns ein Heimspiel zu werden und so wagten wir die Teilnahme, um uns mit anderen Sippen des Landesverbandes freundschaftlich zu messen. Auf Fahrt zu sein ist eben doch etwas Anderes, als die zahlreichen Lager, die wir bis dato erlebt hatten. Noch recht grün hinter den Ohren (unsere Sippe besteht erst seit wenigen Monaten), bedurfte es an unserem Treffpunkt am Karbener Bahnhof noch einer kleinen Rucksackkontrolle und Ausrüstungsergänzung. Woher sollte man auch schließlich wissen, dass Süßigkeiten daheimbleiben und man besser den Platz im Rucksack für Verpflegung nutzen sollte. Nachdem dieser Lerneffekt auch den Letzten erreicht hatte, machten wir uns auf den Weg zur Hohemark, der letzten Bahnhaltestelle vor dem Taunus von Süden her betrachtet. Viel zu früh angekommen warteten wir nun auf die Instruktionen, welche uns bis Sonntag beschäftigen sollten. „Überlebe den Fallout“ war das Motto und so drehte sich Einiges um den nuklearen Supergau, den es zu überleben galt. Dafür hielten wir uns für gut gerüstet und erwarteten mit Spannung die nächsten Tage. Nachdem das Orgateam in weißen Schutzanzügen und Atemschutzmasken erschien, uns die dramatische Situation schilderte und uns die Aufgaben zuteilte, galt es zunächst die Etappenziele herauszufinden und die Wegstrecke entsprechend zu planen. Bestärkt durch den Heimvorteil machten wir uns Richtung Fuchstanz auf. Das Ziel erschien schon nach 30 Minuten in unerreichbarer Ferne, da bereits die Ersten den drückenden Rucksack, den viel zu steilen Weg, oder aber die fehlenden Pausen reklamierten. Mit eisernem Willen und vielen guten Worten kämpften wir uns voran und verbrachten die Nacht in einer Schutzhütte, unweit unseres ersten Etappenzieles. Auf den Aufbau einer Kothe haben wir auf Grund der Dunkelheit und der Strapazen verzichtet. Ruhe und Entspannung kehrte ein, als wir unser Essen zubereiteten und uns an das Lösen der Rätsel in dem Hajkheftchen machten. Entgegen den Vorstellungen unseres Sippenführers fiel die Nachtwache aus, die uns vor nächtlichen „Überfällen“ schützen sollte. Passiert ist nichts – Glück gehabt. Eigentlich wollten wir ja Wimpel mopsen, doch haben wir das Vorhaben kurzentschlossen auf die nächste Fahrt verschoben.

Früh am Morgen weckte uns die strahlende Sonne, doch das sollte nicht so bleiben. War ja klar! Wenn wir mal unterwegs sind, kommt entweder wie beim Pfingstlager ein Kälteeinbruch, oder Regen kündigt sich nach 4 Wochen Trockenheit an. Es hieß also zeitnah zu Frühstücken und den Wegpunkten aus dem Hajkheft zu folgen. Unsere Sippenführung hatte durch unsere fehlende Fahrtenerfahrung ein Einsehen und so ließen wir Wegpunkte aus, welche nicht auf dem direkten Weg zum abendlichen Treffpunkt am Hessenpark lagen. Wie wir in den kommenden Stunden leidvoll erfahren mussten, befindet sich der Hessenpark auf der anderen Seite des Taunus, was für uns einen kräftezehrenden Anstieg von rund 400 Höhenmetern bedeutete. Diese Situation schweißte uns jedoch zusammen. Starke Läufer übernahmen zusätzliches Gepäck und so schafften wir es gemeinsam an den Scheitelpunkt. Hier angekommen gönnten wir uns eine ausgiebige Mittagspause in einem alten Römerkastell, bzw. was davon noch übriggeblieben ist. Hier trafen wir auch weitere Sippen, die diese Ruine ebenfalls als Rastplatz wählten. Gegenseitig wurde Essen gereicht und über die gestellten Aufgaben gesprochen. Trotz unserer noch gelben Halstücher fühlten wir uns angekommen im Kreise der Blau-Gelben-Gemeinschaft. Danach folgte der Endspurt. Regen hatte sich angemeldet und nun galt es möglichst schnell die verbliebenen sechs Kilometer zu absolvieren, um die Kothe am Lagerplatz im Trockenen noch aufzubauen. Immer am Limes entlang, ganz einfach. Wieder drückten die Rucksäcke und die Füße wollten auch nicht mehr so recht. Am Hessenpark angekommen, bemerkten wir nach einiger Zeit, dass wir uns bei dem Einzeichnen der vorgegebenen Koordinaten um wenige Millimeter vermessen hatten. Somit war schnell klar, warum wir ganz alleine vor dem Haupteigang herumlungerten und von der dortigen Hochzeitsgesellschaft beäugt wurden. Das Stammesheim der Taunus-Pfadfinder, welches etwas nördlich gelegen ist, war schnell erreicht. Dort angekommen, schienen wir der Apokalypse sehr nahe. Empfangen wurden wir von schwer bewaffnetem Sicherheitspersonal und Personen in weißen Overalls. Jetzt erinnerten wir uns auch wieder an das Thema des Laufes: „Überlebe den Fallout“. Überlebt haben wir. Angekommen sind wir auch. Doch wer sich nun in Sicherheit glaubte, wurde durch die dunklen Wolken am Himmel rasch wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Schnell wurde die Kothe aufgebaut und das Gepäck verstaut. Mit vereinten Kräften galt es nun die Gemeinschaftsjurte wetterfest zu machen. Der nun einsetzende starke Regen und die damit sinkenden Temperaturen raubten uns jedes Interesse an dem weiteren Spielgeschehen, auch wenn sich das Orgateam redlich mühte die ausgedachte Spielidee zu Ende zu bringen. Es dauerte noch ziemlich lange, bis auch die letzten Sippen eintrafen und wir gemeinsam am Lagerfeuer saßen, um das nicht mehr genau identifizierbare Abendessen zu vertilgen. Geschmeckt hat es aber dennoch und es war gut endlich etwas Warmes im Bauch zu haben. Müde vom Laufen, durchnässt vom Regen zogen wir uns alsbald in die warmen Schlafsäcke zurück und beendeten leise und ruhig den Tag.

Wer an Ausschlafen dachte, musste sich eingestehen, erst an wenigen Hajks teilgenommen zu haben. Durchnässt und mehr oder weniger motiviert formte sich die Morgenrunde und es war fast allen anzusehen, dass sie diesen nassen Flecken Erde schnellst möglichst verlassen wollten. Nach der großen Frühstückrunde galt es noch die Jurten abzubauen, bevor es auf den Heimweg ging. Unser Sippenführer hatte ursprünglich vor, bis zur Saalburg zu laufen, um eine Tarifzone zu sparen. Wir hatten die „Gnade der ersten Fahrt“ auf unserer Seite und so bestiegen wir den Bus direkt am Hessenpark. Dabei hatten wir ungemeines Glück, dass der Kassenautomat im Bus defekt war und wir so ohne zu bezahlen bis Bad Homburg fuhren und erst dort unsere Fahrscheine lösen mussten. Also eine win/win Situation. Wir mussten nicht zur Saalburg laufen und haben dennoch Geld gespart. Zuhause angekommen überkam uns in unserer kleinen Abschlußrunde trotz aller Anstrengungen doch ein wenig der Stolz, dass wir bei unserer ersten Fahrt die geschilderten Erlebnisse gemeistert hatten...und als wäre dies noch nicht genug, wurde auf der LV verkündet, dass wir den zweiten Platz belegt hatten. Mit etwas Abstand können wir nun behaupten, dass wir uns bereits auf den nächsten Hajk freuen, dann bestimmt auch mit Blau-Gelben Halstüchern. Dem Orga-Team vom Taunusbezirk an dieser Stelle einen herzlichen Dank für die Ausrichtung

Sippe Phönix

Profilbild von Flohgeschrieben von Floh

04. Dezember 2016 um 21:28

Anfang September trafen sich rund 15 Pfadfinder und Eltern um zu hämmern, zu sägen und zu pinseln. Im Fokus stand der alte Bauwagen, den wir derzeit zu einer kleinen Werkstatt umbauen. Aber auch am Holzschuppen wurde eine Wand erneuert, der Wasserwagen wurde restauriert und einige Dinge mehr wurden von der ToDO-Liste gestrichen.

Profilbild von Patrickgeschrieben von Patrick

26. September 2016 um 21:43

Viel vorgenommen haben sich die Pfadfinder der Grauen Drachen. Seit Wochen wird auf ihrem Grundstück in Karben / Burg-Gräfenrode geschraubt, gehämmert und gesägt, gilt es doch bis zum Winter einen alten Bauwagen in eine Werkstatt umzugestalten. Durch einen glücklichen Umstand haben sie den Wagen mit seinen 16m² vor einigen Jahren aus Wöllstadt geschenkt bekommen, doch seither nicht die finanziellen Mittel für den Umbau aufbringen können. „Durch Mithilfe des Bürgermeisters Rahn konnten wir in der Mainova einen finanziellen Unterstützer für unser Vorhaben finden und sind nun in der Lage, unsere Planungen in die Tat umzusetzen”, so Patrick Müller Hilger, der Stammesführer der Pfadfinder. Nach Vorlage einer detaillierten Planung und einer Kostenkalkulation zeigte sich der Energieversorger sehr unkompliziert und sagte in kürzester Zeit seine Unterstützung zu. Es ist schön, wenn die großen Konzerne auch einen Blick für die kleinen Vereine in der Region haben und hier mit kleinen Mitteln Großes bewirken können, freuen sich die ehrenamtlichen Gruppenleiter. Durch die rasant gestiegene Mitgliederzahl stößt das 1984 in Eigenregie gebaute Holzzelt an seine Kapazitätsgrenze, so dass zusätzliche Räumlichkeiten insbesondere für den Winter dringend nötig waren. Ferne fehlte es bislang an geeigneten Möglichkeiten, um mit den Kindern handwerklich tätig zu werden. Noch in diesem Jahr sollen die Innenarbeiten abgeschlossen werden, so dass das erweiterte Raumangebot den Pfadfindern Platz für neue kreative Taten ermöglicht. Insbesondere legen die Pfadfinder großen Wert darauf, dass hier für Kinder und Jugendliche geeignete Arbeitsplätze entstehen. Handwerkliche Tätigkeiten mit Holz, Metall und Leder bilden seit jeher einen Schwerpunkt in der seit über 40 Jahren praktizierten Jugendarbeit. Folgerichtig sind auch alle Stammesmitglieder von jung bis alt in die Arbeiten eingebunden. „Bei uns bringt jeder seine Talente und Fähigkeiten ein. Selbst die achtjährigen Wölflinge können ihren Beitrag leisten, indem sie beispielsweise den Unterboden des Wagens mit Farbe streichen. Wir sind überzeugt davon, dass die Kinder zum Einen viel für ihr Leben lernen, und zum Anderen eine ganz andere Beziehung zur neuen Werkstatt aufbauen”, so Kassenwart Christopher Loos, der sein Know How als Architekt in die Planung und Umsetzung des Baus einfließen lässt. Die Kinder von heute seien schließlich die federführenden Baumeister von morgen, falls in einigen Jahren Renorvierungsarbeiten anstehen. Als nächsten Schritt wollen die Pfadfinder in den fast fertigen Innenraum einen gespendeten Ofen einbauen, damit an kalten Winterabenden ein knisterndes Kaminfeuer die Gruppenstunden gemütlich macht. Weitere Informationen über die Pfadfinder aus Karben gibt es unter graue-drachen.de

Profilbild von Flohgeschrieben von Floh

24. September 2016 um 23:42

Viel vorgenommen haben sich die Pfadfinder der "Grauen Drachen" in Karben / Burg Gräfenrode, um ihr Grundstück zu verschönern und wetterfest zu gestalten, damit die Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren hier ihre Gruppenstunden verbringen können. Umso fassungsloser macht sie die Serie von Diebstählen, die seit einigen Wochen von ihrem Vereinsgrund erfolgen. Daran, dass es sich um "Dumme-Jungen-Streiche" handelt, glaubt inzwischen keiner der ehrenamtlichen Gruppenleiter mehr. "Waschbetonplatten und Rasenkantsteine schafft man nicht mal ebenso mit einem Fahrrad weg", ist sich der Stammesführer Patrick Müller-Hilger sicher. "Das ist schon fast professionell, wenn man Baumaterial von mehr als 500kg entwendet." Daher haben die Pfadfinder die Diebstähle auch bei der Polizei zur Strafanzeige gebracht. Zuletzt wurden sogar die neuen Wasserhähne der Regentonnen abmontiert. "Es ist mehr als ärgerlich, finanzieren wir uns doch hauptsächlich aus Spenden und drehen jeden Cent mehrfach um." Betroffen sind nicht nur die Pfadfinder selbst, stellen sie doch ihr Grundstück auch Kindergartengruppen, Schulklassen und anderen Jugendgruppen immer wieder gerne zur Verfügung. Die Pfadfinder hoffen nun auf erhöhte Wachsamkeit der Spaziergängern, da eine Umzäunung des weitläufigen Geländes inmitten von Feldern zwischen Burg Gräfenrode und Okarben allein aus Kostengründen nicht realisierbar ist. "Außerdem möchten wir ja, dass unser schönes Gelände für alle Bürger zugänglich bleibt - solange sie hier die Natur genießen und uns nicht schaden", so die Pfadfinder weiter. Hinweise zu den Vorgängen nimmt die Polizeidienststelle in Bad Vilbel unter der Telefonnummer 06101 54600 entgegen.

Profilbild von Flohgeschrieben von Floh

07. Juli 2016 um 15:59

Ihr Browser ist veraltet

Auf dieser Webseite werden moderne Standarts verwendet, die Ihr Browser nicht unterstützt.

Wir empfehlen daher, einen neueren Browser, wie Google Chrome oder Mozilla Firefox zu installieren.