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Sippenfahrt Phönix (17. bis 19. Februar 2017)


An einem kalten aber sonnigen Freitag im Februar trafen sich 10 Phönixe am Groß-Karbener Bahnhof, um zu der diesjährigen Winter-Sippenfahrt aufzubrechen. Punkt 17 Uhr waren wir vollzählig und verteilten unseren Proviant auf die Rucksäcke, um dann mit der S-Bahn Richtung Kronberg zu starten. Zwei Tage wollten wir es uns in dem dortigen Heim des Stammes Schinderhannes gemütlich machen. In Kronberg angekommen, bedufte es noch eines 30-minütigen Fußmarsches, bis wir am Stadtrand das Stammesheim erreichten. Sobald das Feuer dort im Ofen brannte, verbreitete sich eine gemütliche Stimmung und wenig später hatten wir auch unser Essen fertig. Nach dem Abwasch verbrachten wir den Abend mit vielen Spielen und schliefen sehr gedrängt spät ein. Wer von uns gedacht hatte, dass er am nächsten Morgen ausschlafen konnte, wurde eines Besseren belehrt. Als Trost begann der Tag mit einem ausgedehnten Frühstück, bei welchem einigen von uns noch das späte Einschlafen anzusehen war. Nach dem Aufräumen und der Morgenwäsche erkundeten wir das Gelände bei Tageslicht. Viel Platz, für Zelte gab es zwar nicht, dafür aber einen dichten Wald an welchen sich eine sehr große Wiese anschloss. Zudem verfügte der Stamm über einen Strom- und Wasseranschluß, was das Leben doch ungemein erleichtert. Den Vormittag über nahmen wir die Pfadfinderregeln auseinander und versuchten Sinn und Zweck zu ergründen. Übereinstimmen mussten wir feststellen, dass die Regeln, nach denen wir leben wollen, eigentlich ganz einfach sind und uns das Leben in der Gemeinschaft erleichtern. Es wäre nur zu schön, wenn sich ein Teil davon auf die Schule übertragen ließe. Nach all der Theorie galt es für das Mittagessen Tatkraft zu zeigen. Vincent, Christian und Jan waren für das Zubereiten des Pizzateiges verantwortlich und das sah man ihnen auch bereits nach wenigen Minuten an. Mit Mehl gepudert, kneteten sie mit bloßen Händen die 5 Kg Teig. Masse war gefragt, denn wir erwarteten Besuch von den Kronberger Pfadfindern, die jeden Samstag ihre Gruppenstunde abhielten. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag, spielten Baseball und Schmuggler und vertilgten 15 Pizzableche, die Floh im Akkord nacheinander in den Ofen schob. Gut genährt verabschiedeten wir uns am Abend von unseren Gastgebern und machten uns auf den Weg zur Burg. Eigentlich war die Burg zu dieser Jahreszeit geschlossen, doch wir hatten uns dort mit einer Nacht- bzw. Taschenlampenführung „eingebucht“. Sehr erleichtert waren wir, als unser Guide zu Beginn versprach, uns mit den ganzen Jahreszahlen während der Führung weitestgehend zu verschonen. Mit Taschenlampen zogen wir nun durch die leere Burg und erfuhren eine sehr kurzweilige Führung, die wir nur weiterempfehlen können. Im Stammesheim wieder angekommen, wärmten wir uns schnell mit Tee und spielten, bis auch der Letzte freiwillig in seinen Schlafsack stieg. Am nächsten Morgen fiel das Frühstück leider nicht mehr so ausgiebig aus, da wir Packen und Aufräumen mussten. Wieder führte uns der Weg zur S-Bahn, die uns nach einmaligen Umsteigen nach Karben brachte. So schnell ging also wieder eine Fahrt vorbei. Wir freuen uns schon auf wärmere Temperaturen, wenn wir wieder mit dem Zelt unterwegs sein können. Eure Sippe Phönix

Profilbild von Flohgeschrieben von Floh

19. März 2017 um 18:39

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